Kommunikation zwischen Rationalität und Emotion
17. März 2008 von Oliver Stärz
Viel wurde diskutiert im Laufe unseres Markenrelaunchs - manchmal emotional, meist aber sachlich. Und das ist auch gut so: Die künftige Ausrichtung der Region muss intern besprochen und für alle verständlich gemacht werden, dann erst kann das neue Markenbild auch glaubhaft nach außen transportieren werden. Bei diesem zweiten Schritt spielt eine angemessene Kommunikationsstrategie eine prägnante Rolle.
Der Dialog mit der Öffentlichkeit gehört zu den wichtigsten und stärksten Instrumenten, mit denen wir im Marketing arbeiten. Oft wird die Bedeutung von zielgerichteter Kommunikation unterschätzt. Doch genau sie ist es, die das Erscheinungsbild entscheidend prägt - gerade für Menschen, die Zell am See und Kaprun noch nicht kennen.
Der entscheidende Maßstab, an dem sich die Kommunikation dabei messen lassen muss, ist ihr Bezug zur Realität. Auch die aufwendigste Kampagne wird langfristig erfolglos bleiben, wenn sie mir leeren Worthülsen gespickt ist.
Urlauber, die die Region besuchen, müssen vor Ort all das wiederfinden, was ihnen im Vorfeld versprochen wurde. Nur blumige Worte und schöne Bilder reichen nicht - sie müssen auch eingehalten werden! Man bedenke den möglichen Schaden, der durch unzufriedene, enttäuschte Gäste entstehen kann.
Zu einem ansprechenden Auftritt in der Öffentlichkeit gehört natürlich auch ein ebensolches Logo. Die Bedeutung der graphischen Umsetzung dieses Aushängeschilds wird jedoch oft überschätzt. Es kommt nicht so sehr darauf an, wie es im Detail aussieht, sondern was die Urlauber damit verbinden.
Das Logo ist eine Art ‘emotionaler Platzhalter’: Wer das Symbol in Zeitschriften, auf Bannern oder Briefpapier erkennt, wird sofort ganz persönliche Erfahrungen und Gefühle damit verbinden, die er bei einem Besuch in Zell am See-Kaprun gemacht hat. Unsere Aufgabe ist es, diese Emotionen in positive Bahnen zu lenken. Daran arbeiten wir Tag für Tag!








