50 cm Neuschnee auf der Großglocknerhochalpenstraße und tiefwinterliche Temperaturen sind selbst für die härtesten Fahrer von Peakbreak nicht zu bewältigen. Deshalb wurde die ursprüngliche Strecke von Lienz über den Großglockner nach Going etwas verkürzt. Die 3. Etappe führte also von Piesendorf nach Going. Gestartet wurde bei 5°C, eiskaltem Wind und Regen. Doch selbst das macht dem radelnden Wirt Alexander Lechner und seinem Teamkollegen Andreas Fahrner nur wenig aus.
Ich habe die Etappenänderung genutzt, um Alex und Andi einen kleinen Besuch abzustatten. 
Natürlich war meine allererste Frage an die beiden, wie es ihnen geht. Obwohl ich mir diese Frage auch sparen hätte können. Alex – wie immer zu Scherzen aufgelegt und voller Motivation gleich wieder in die Pedale zu treten und auch Andi ist topfit und hat ein Lachen im Gesicht. Die Sonne sollte sich ein Bespiel an den beiden nehmen und auch ein bisschen strahlen.
Von Müdigkeit und Anstrengung (noch) keine Spur.

Dank ihres super Betreuerteams bestehend aus Christine und ‘Poidl’ Hahn fehlt es Alex und Andi an nichts. Es begleitet das Team TV Zell am See während des ganzen Rennens. Gerade bei dem nasskalten Wetter ist es Luxus pur, wenn man sich vor dem Rennen im warmen Auto noch ein bisschen aufwärmen und Kräfte sammeln kann.
Die 4. Etappe führte die beiden Zeller gestern von Going aufs Kitzbühelerhorn. Bleiben also noch drei Etappen bis zum Ziel. Zeit, um eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen: Alex hat insgesamt schon 16 Stunden und Andi 14 Stunden am Rad verbracht. Zum Vergleich: Der schnellste Fahrer von Peakbreak 2009 liegt nach der 4. Etappe bei knapp 13 Stunden. Unsere beiden Radler befinden sich also im guten Mittelfeld. Wir dürfen gespannt sein, wie es nach der 7. Etappe aussieht.
Und nach dem kurzen Gespräch hieß es für Alexander und Andreas auch schon wieder: Auf die Räder – fertig – los.

